Meschkin 2013

Installation mit O. v. Poschinger zum Jahresthema SCHNEISE des Einstellungsraum e.V., HH

Teppich im Offsetdruck, Spiegelfolie, Filz

…Meschkin nun, der 8,50 Meter lange Läufer, fasst wie in einem filmischen Zeitraffer alle Namen und Ausstellungstitel zusammen, die in den vergangenen 12 Jahren hier ansetzten, ein Bewußtsein dafür zu schaffen, was Mensch da draußen auf der Straße veranstaltet.
Der Blick nach unten auf den Boden führt zur Wahrnehmung der Erde, der Materie, die im Prozess des Werdens und Vergehens der ewigen Wandlung unterworfen ist.
So hat auch Llaura Sünner hier die einzelnen Formen dicht gefügt, bis zur Wand am Ende des Raumes, wo das noch Geheimnis ist, was nach dem Jetzt folgt.

Erinnerungsschneise
…Die kurzzeitige Amnesie, die durch die Begegnung mit dem eigenen Blick in den auf dem Boden ausgebreiteten Spiegel entstehen kann, das Aussteigen aus dem Hier und Jetzt, wird aufgefangen durch weichen Filz in Form einer Leiter, die zwar nicht mit Füßen beschritten, aber für die Augen erfaßbar von einem ‚Ufer’ zum anderen führt, auf einen ganz anderen Raum verweist, der allein der Imagination angehört.
(Auszug aus der Rede von E. Suhr)